
Bienengift
Bereits im alten Ägypten wurde Bienengift als "Heilmittel" eingesetzt und ist bis heute ein wichtiger Bestandteil der Volksmedizin geblieben. Befragungen unter Imkern haben ergeben, daß diese nur äußerst selten an Rheuma erkranken. Auch Krebs findet man unter den Imkern weitaus weniger als beim Durchschnitt der Bevölkerung.
Bienengift ist eine wasserklare Flüssigkeit, die in den speziellen Drüsen produziert wird. Bienengift enthält ca. 30% Trockensubstanz und 3,67% Asche. Die Asche besteht aus Calcium, Magnesium und Phosphor. Schwefel liegt in organischen Verbindungen vor. 75% der Trockensubstanz bestehen aus Polypeptiden.Im Bienengift sind nur 5 Polypeptide in der Größe von mehr als 1% enthalten. Wichtig sind die Enzyme Phospholipase A2 und Hyalurondiase und die physiologisch aktiven Peptide Mellitin, (50-70% Anteil an der Trockensubstanz) Apamin und MCD- (Mast Cell Degranulating) Peptid. Weiter sind enthalten Polypeptide wie Cecapin, Tertiapin u.a. Ausserdem enthält Bienengift biogene Amine wie Histamin und Serotonin.
Bienengift wirkt:
- bakterizid
- virizid
- cortisonbildend
- hämoglobinbildend
- cholesterinsenkend
- blutverdünnend
- cytostastisch
Bienengift übt eine günstige Wirkung auf das Nerven- und Blutgefäßesystem aus.