Die Immunabwehr


Thymusdrüse beim Kleinkind

Wenn ein Kind geboren wird, funktioniert das Immunsystem noch nicht. In den ersten Lebenswochen nimmt das Kind über die Muttermilch Schutz- und Abwehrstoffe auf. Für die Abwehrarbeit im menschlichen Körper sind die weißen Blutkörperchen zuständig, für diese Aufgabe müssen sie geschult werden. Dies geschieht in der Thymusdrüse.

Beim Säugling nimmt die, hinter dem Brustbein liegende, Thymusdrüse fast den gesamten Brustraum ein. (siehe Bild) Die weißen Blutkörperchen, die für die Abwehrarbeit geschult werden, verbringen mehrere Tage in der Thymusdrüse. Erst wenn sie eine "Prüfung" bestanden haben werden sie wieder entlassen. Nun nennt man sie T-Lymphozyten. Die meisten von ihnen halten sich nach der Schulung in den lymphatischen Organen auf. Der Schulungsvorgang der weißen Blutkörperchen ist mit dem Beginn der Pubertät abgeschlossen. Von nun an bildet sich die Thymusdrüse zurück. Man sagt, sie verfettet. Beim 70-jährigen ist sie praktisch nicht mehr vorhanden. Beim 14-jährigen Kind befinden sich ca. 4 Millarden T-Lymphozyten in der Thymusdrüse. Im Erwachsenenalter fällt die Zahl dann allmählich ab.

Aus diesem Grund zählen Kinder bis zum 14. Lebensjahr und ältere Menschen beim Ausbruch von Infektionskrankheiten zu den Gefährdeten.
Damit sich das Immunsystem zu einer "schlagkräftigen Armee" entwickeln kann, sollte man Kinder nicht bei jeder kleinen Erkältung mit Antibiotika behandeln. Erkältungskrankheiten sind eine gute Trainingsmöglichkeit für das Abwehrsystem.
Eine Armee, die nicht nicht für den Ernstfall trainiert, hat beim Angriff eines Feindes keine Chance den Kampf zu gewinnen.
Das noch nicht fertig entwickelte Abwehrsystem der Kinder und das alterschwache Abwehrssystem der älteren Menschen kann man mit Hilfe der Bienenprodukte stärken. Besonders Propolis ist hier angezeigt.