Honig - zum Süßen zu schade

  •  Honig stärkt die Nerven

  •  Honig ist die beste Kindernahrung

  •  Honig stärkt das Herz und alle anderen inneren Organe

  •  Honig hilft der Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit

  •  Honig stärkt das Immunsystem

  •  Honig unterstützt die Wundheilung

  •  Honig wirkt antibakteriell

  •  Honig fördert die Verdauung

  •  Honig ist gut für die werdende Mutter

  •  Honig ist die beste Nahrung für Genesende 

  •  Honig ist gut für die Blutbildung

  •  Honig heilt Entzündungen im Mund und Hals

  •  Honig ist gut für die Haut

  •  Honig macht die Haut samtweich   

  •  Honig geht direkt ins Blut

  •  Honig bringt verbrauchte Energien sofort zurück

  •  Honig ist die Grundlage unserer Honigmischungen

Honig ist nicht, wie viele Laien meinen, ein fertiges Naturprodukt, das sich in den Blüten bildet und von den Bienen dort nur abgeholt werden muss.
Die Natur liefert den Bienen die Rohstoffe für den Honig.

Diese sind: Nektar und Honigtau.

Nektar (griech.) = Göttertrank. Den Nektar scheiden kleine Drüsen, die Nektarien in den Kelchen der Blüten, aus. Den Honigtau scheidem Lachniden (Pflanzenläuse) aus, es ist verdauter Siebröhrensaft verschiedener Pflanzen, meistens von Fichten, Weißtannen und Edeltannen. Den Honig, den die Bienen aus Honigtau erzeugen, nennt der Imker Blatt- oder Waldhonig.

Honig enthält:

Mehrfachzucker, Traubenzucker (Glukose)
Fruchtzucker (Fruktose) und Wasser

Fermente: Glukose-oxydase, Phosphatase, Invertase, Diastase u. Katalase

Vitamine: Nikotinsäure PP, Faktor, Pantothensäure, Vitamin C,  B1, B2, B6, Folsäure, Biotin H

Mineralien: Magnesium, Kieselsäure, Phosphor, Schwefel, Mangan, Silicium, Kalium, Natrium, Calzium, Kupfer, Eisen, Chlor

Säuren: Pyroglutaminsäure, Phosphorsäure, Zitronensäure, Salzsäure, Essigsäure, Apfelsäure, Milchsäure, Buttersäure,
Succinsäure, Glukonsäure, Ameisensäure

Aminosäuren: Leucin/Isoleucin, Asparaginsäure, Glutaminsäure, Phenylalanin, Threonin, Alanin, Arginin, Histidin, Glycin, Lycin, Serin, Valin, Cystin, Prolin

Hormone: Acetylcholin, Wuchsstoffe

Inhibine: osmotische Kräfte, Arbutin, Wasserstoffsuperoxid, Penicillin B, weitere Baktericide, teils empfindlich, teils unempfindlich
gegenüber Hitze und Licht.

Duftstoffe: Isobutyraldehyd, Formaldehyd, Acetaldehyd, Diacetyl usw. 50 verschiede Duftstoffe

Bienen gibt es seit mindestens 50 Millionen Jahren auf der Erde. Menschen erst seit ca.1 Million Jahren. Honig haben die Bienen schon immer erzeugt. Schon die Urmenschen konnten an dieser Köstlichkeit nicht vorbei gehen. 14 000 Jahre alte Höhlenmalereien in Spanien zeigen, wie man Honig aus Felsspalten geerntet hat. In der Bibel und im Koran gibt es zahlreiche Hinweise auf den Honig. Honig war kostbarer als Gold. Bei den ältesten Kulturvölkern der Vorzeit, bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts erfuhr der Honig überall eine hohe Wertschätzung. Es gab strenge Regeln, wer, wann und wo Honig sammeln durfte. Die Zeidler waren die Männer, die die Kunst der Honig- und Wachsgewinnung beherrschten. Sie standen in hohem Ansehen. Strenge Gesetze und ein eigenes Zunftwesen regelten die Honiggewinnung. Bis heute hat der Honig nichts von seiner Faszination verloren. Man kann nur hoffen, dass es in Zukunft genügend junge Imker geben wird, die dieses ehrbare Handwerk am Leben erhalten

Schon in den Uranfängen der Menschheitsgeschichte war der Honig, als einziger damals erreichbarer Süßstoff, eine notwendige Ergänzung der Nahrung unserer Vorfahren. Die Kostbarkeit ergab sich daraus, daß er schwer zu finden und. zu gewinnen war, denn die Nester der Bienen befanden sich in schwer zugänglichen Felsspalten oder im oberen Stammteil hoher Bäume. Jahrhundertelang war der Genuß von Honig nur bei festlichen Gelegenheiten erlaubt, zeitweilig und in bestimmten Gegenden nur höchsten Persönlichkeiten vorbehalten oder anderswo nur für Kranke und Säuglinge reserviert. Honig war so kostbar wie Salz und jahrhundertelang wichtiger Handelsartikel. In vielen Ländern der Erde wurden die Steuern in Form von Honig entrichtet.

Die Gewinnung des Honigs geschah unter feierlichem Zeremoniell und. war in vielen Völkern eine Geheimwissenschaft. Da die Biene als Symbol der Keuschheit verehrt wurde, galt auch der Honig als göttliche Speise und. fand Eingang in viele Mythen und Bräuche.
Er spielte bei der Geburt eines Kindes, bei Hochzeitszeremonien und im Totenkult eine große Rolle. Es haben sich auch Sagen und Märchen um den Honig gerankt. Die wichtigste Rolle spielte der Honig  aber in der Volksmedizin. Schon die Ärzte des Altertums heilten eine Vielzahl von Krankheiten mit Honig, teils in reiner Form, teils gemischt mit Kräutern und. anderen Stoffen, teils innerlich, teils auch äußerlich angewendet.

Die in Jahren gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse, die zu dieser hervorragenden Stellung des Honigs geführt haben, können heute in den meisten Fällen medizinisch erklärt werden. Das Zusammenwirken verschiedener  Inhaltsstoffe, z. T. nur in kleinen Mengen, aber guter Kombination vorhanden, macht den Honig so bedeutungsvoll.
Die optimale Zeit der Honig-Anwendung ist in vielen Fällen die Zeit zwischen voller Gesundheit und sich anbahnender Krankheit.
Honig ist durch den hohen Gehalt an Monosacchariden (Einfachzuckern), die dem Körper nahezu ohne Verdauungsarbeit zur Verfügung stehen, ein schneller Energielieferant.Glucose ist schon wenige Minuten nach der Aufnahme im Blut nachweisbar. Fructose wird erst als Glykogen (Leberstärke) in der Leber gespeichert und bei Bedarf in Form von Traubenzucker dem Blut zur Verfügung gestellt. Dabei werden noch andere Stoffe frei (Milchsäure, Benztraubensäure, organisches Phosphat), die die Herztätigkeit anregen. Der Einbau des Glykogens in die Leber und die spätere Mobilisation werden durch Acetylcholin, den sog. Glykutilfaktor, gefördert, ebenso wie der Einbau von Glykogen in die Muskeln. (Muskelstärke)
Das Acetyl­cholin beeinflußt das parasympathische Nervensystem, indem es «auf Spargang schaltet».
Der Blutdruck wird gesenkt, Muskelglykogen in den Herzmuskel eingebaut.
Das Herz kann ruhig und kraftvoll viel Blut in die erweiterten Gefäße pumpen. Das bewirkt eine bessere Durchblutung und Versorgung aller Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Ruhe und Entspannung ist die Folge.
Glykogenmangel in der Leber führt zu einer Schädigung der Leberzellen durch Fetteinlagerung.
Cholin und Methionin, sog. lipotrope Stoffe, verhindern das. Honig enthält Cholin. So führt Honig nicht nur der Leber den wertvollen Fruchtzucker zum Umbau in Glykogen zu, sondern hat mit dem Cholin auch eine leberschützende Wirkung.
Honig ist nicht nur nützlich, um bei körperlicher Beanspruchung schnell Energie zu liefern, sondern
auch bedeutsam bei der Bewältigung von fieberhaften Erkrankungen, bei denen der Körper bei verminderter Verdauungstätigkeit und Appetitlosigkeit Energie benötigt.
Gleichzeitig erfolgt eine Anregung des Herzens, bessere Versorgung der Organe, Entgiftung von schädlichen Stoffwechselprodukten durch die gut mit Fructose versorgte Leber und schließlich bis zu einem gewissen Grade auch die Bekämpfung der Bakterien selbst aufgrund der bakteriostatischen bzw. bakteriziden Wirkung des Honigs. Das Enzym Glukoseoxidase, das aus den Kopfdrüsen der Bienen stammt, oxidiert ständig einen geringen Teil der Glucose bei Anwesenheit von Sauerstoff  und Wasser zu Gluconolacton, aus dem durch Hydrolyse Gluconsäure hervorgeht.

Als Nebenprodukt entsteht Wasserstoffperoxid (H2O2), das im Moment seiner Entstehung die höchste bakterienhemmende bzw. -tötende Wirkung besitzt (Inhibinwirkung)

Das zuckerspaltende Enzym Saccharase, das auch in der Darmwand des Menschen produziert wird, reicht bei kranken und älteren Menschen manchmal nicht mehr aus, aufgenommenen Rohrzucker zu spalten. Honig kann diesen Prozeß erheblich unterstützen. Das Enzym wird durch die Verdauungssäfte kaum angegriffen, weil die Säurebildung ebenfalls nachläßt.
Äußerlich  angewendet kommt dem Honig eine weitere Bedeutung zu. Glucose hat einen starken osmotischen Druck und erzeugt deshalb im Gewebe einen lebhaften Säftestrom. Die hochkonzentrierte Invertzuckerlösung, die den Honig hygroskopisch macht, zieht Gewebeflüssigkeit aus der Tiefe der Wunde und schwemmt zugleich Schmutz, Eiter, Bakterien und Bakteriengifte heraus. Die Bakterien werden durch das gebildete Wasserstoffperoxid zugleich ± unschädlich gemacht. Die Wirkung der Honige auf die verschiedenen Bakterienarten ist generell unterschiedlich und variiert auch stark bei den verschiedenen Honigsorten. - Honigmacht die Haut samtweich und zart, er ist deshalb in vielen Schönheitsmitteln enthalten (bessere Durchblutung, reinigende und bakterizide Wirkung).

Die hohe Zuckerkonzentration in Verbindung mit dem Vermögen, das Wachstum von Bakterien und einigen Pilzen zu verhindern, macht Honig zu einem seit Jahren bekannten Konservierungsmittel.
Mediziner in Tbiliss stellten fest, daß Knochengewebe, Sehnen, Nervenfasern u. a. für Transplantate nach Aufbewahrung in Honiglösung komplikationslos verwachsen. Gärtner geben an, dass Steckreiser, die 24 Stunden in einer Honiglösung stehen, besser anwachsen als unbehandelte.
Die genannten Eigenschaften des Honigs, die ihn medizinisch interessant machen, dürfen nicht dazu verleiten, ihn als Allheilmittel einzuschätzen. Die Inhaltsstoffe, die allein relativ wenig bewirken können, machen in der günstigen Kombination und Wechselwirkung den Wert des Honigs aus. Die Verschiedenheit der Honige aber erschwert die exakte Einschätzung der medizinischen Wirkungen und wiederholbare Erfolge.

Bienenprodukte sind für jeden eine Brücke zur schöpferischen Ordnung, und somit eine Brücke zur Gesundheit. Oft sind die Bienenprodukte die letzte Brücke. Je früher jemand beginnt, regelmäßig Bienenprodukte zu nehmen, desto besser ist es für ihn.

Honig fördert durch den Gehalt an Mineralstoffen, die am Aufbau des Blutfarbstoffes beteiligt sind (Eisen, Mangan, Kobalt), die Blutbildung und ist auch in dieser Hinsicht für die Wiederherstellung der vollen Gesundheit bedeutungsvoll.

 

 
Honigwabe der Wildbienen aus einem Baumstamm geerntet

Bevor Imkerei betrieben wurde, hat man den Honig der Wildbienen geerntet. Die Wildbienen bevorzugen Felsspalten oder hohle Baumstämme als Unterkunft.

Die Rückkehr zur Natur ist die Notwendigkeit unserer Zeit

 

Zahlen zur "Honig-Produktion"

Die weltweite Honigproduktion beträgt pro Jahr 1 268 000 000 kg. Wollte man jedem Erdenbürger davon etwas abgeben, dann könnte man jedem pro Jahr 0,211 kg geben. (6 Milliarden Menschen) Das sind 0,58 g pro Tag. Das ist weniger als eine Messerspitze voll.

In Deutschland beträgt die "Honigproduktion" pro Jahr ca. 20 000 000 kg. Wollte man jedem Deutschen davon etwas abgeben, so würde er 0,25 kg/Jahr bekommen. Das sind 0,68 g pro Kopf/Tag.

In Deutschland werden pro Jahr 100 000 000 kg Honig verbraucht. Das bedeutet, daß 80 000 000 kg Honig importiert werden müssen.

Wenn man sich im Supermarkt oder beim Discounter umschaut, dann findet man dort immer ein großes Honigangebot. Sucht man auf den Honiggläsern nach der Herkunftsbezeichnung, dann steht dort sehr oft: Honigmischung aus Nicht-EG-Ländern. Wenn Sie solchen Honig kaufen, dann wissen Sie nicht, woher der Honig kommt. Damit sollten Sie sich nicht zufrieden geben.

Von allen Bienenprodukten ist der Honig das Produkt, das es am meisten gibt. Von den anderen Bienenprodukten gibt es viel, viel weniger.
Wenn man sich am Markt für Bienenprodukte umschaut, dann stellt man fest, dass viel mehr Bienenprodukte angeboten werden, als es in Wirklichkeit gibt.

Unsere Empfehlung lautet deshalb:
Wenn Sie Honig kaufen wollen, dann gehen Sie bitte zu einem Imker Ihres Vertrauens. Wenn Sie Bienenprodukte für die Apitherapie kaufen wollen, dann gehen Sie bitte zu einem qualifizierten Händler. In unserem shop finden Sie ausgewählte Bienenprodukte. Falls Sie Beratung brauchen, dann rufen Sie uns bitte an.